"Zünde lieber ein Licht an, als über die Dunkelheit zu meckern."
N. N.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 7. Juni 2009 haben Sie mich zum dritten Mal in die Regionalversammlung des Verbands Region Stuttgart gewählt. Die Region Stuttgart ist eine der wirtschaftsstärksten Regionen in ganz Europa und trägt damit entscheidend zum Wohlstand des Landes Baden-Württemberg und seiner übrigen Regionen bei. Auf 10% der Fläche des Landes Baden-Württemberg leben 25% der Menschen in 179 Städten und Gemeinden, die etwa 30% der gesamten Wirtschaftskraft erarbeiten.

Die CDU ist seit Jahren die prägende Kraft in der Region Stuttgart und gestaltet Politik in der Regionalversammlung maßgeblich mit. So werden Entscheidungen zur regionalen Verkehrs- und Entwicklungsplanung aktiv gestaltet. Aber auch die Ausweisung von Naherholungsgebieten, die Verhinderung von großflächigem Einzelhandel auf der grünen Wiese und eine einheitliche touristische Vermarktung sind regional bedeutsame Themen die alle betreffen. An großen Projekten, wie beispielsweise der neuen Landesmesse auf den Fildern und Stuttgart 21, ist die Region beteiligt. Die neue Messe ist nicht nur als Ausstellungs-Schaufenster für unsere heimische Wirtschaft wichtig, durch sie wurden auch neue Arbeitsplätze geschaffen und bestehende gesichert. Durch das Projekt Stuttgart 21 wird die Landeshauptstadt nicht nur eine städtebauliche Aufwertung erfahren, sondern vor allem wird die Region auch in Zukunft in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz eingebunden bleiben. Außerdem wird es auch im Regionalverkehr zu erheblichen Verbesserungen kommen: die Fahrt vom Stuttgarter Hauptbahnhof zum Flughafen wird von heute 27 Minuten auf 8 Minuten verkürzt, die Fahrt nach Tübingen von 61 auf 41 Minuten und die Fahrt nach Ulm von 54 auf 28 Minuten. In Zeiten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise kommt ein entscheidendes Argument hinzu: Stuttgart 21 ist das größte Konjunkturprogramm der Region der nächsten Jahre!

Auch in dieser Amtsperiode möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Region Stuttgart im europäischen Vergleich weiter an der Spitze bleibt – damit es auch in Zukunft genügend Arbeitsplätze in der Region gibt, damit der Grünanteil möglichst hoch bleibt und damit wir eine Infrastruktur erhalten oder errichten, in der Wohnen, Arbeiten und Freizeit in gleichem Maße in hoher Qualität möglich ist.

Mit den besten Grüßen

 

 

"Die Zukunft kann man am besten vorhersagen, wenn man sie selbst gestaltet."
Jean Fourastié

"Nach dem Spiel ist vor dem Spiel"
Sepp Herberger