Berufliche Stationen

 

 

1969 in Stuttgart geboren
1988 Abitur in Stuttgart (Gottlieb-Daimler-Gymnasium)
1991-1999  Studium der Rechtswissenschaft in Tübingen
1999-2001  Referendariat in Ellwangen und Stuttgart
2001-2003  Geschäftsführerin der CDU-Gemeinderatsfraktion
2003-2005  Büroleiterin Brüssel + parlamentarische Assistentin Rainer Wieland MdEP
2005-2008  Landesverwaltung
2008-2009  Elternzeit
2009-2014    Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM)
seit 2015  Gewerkschaftssekretärin der IG Metall

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Funktionen in der CDU

 

 

1989 Eintritt in die JU
unter anderem als Mitglied im Landesvorstand, stv. Kreisvorsitzende und Ortsvorsitzende aktiv

1990 Eintritt in die CDU
lange Jahre als Vorsitzende der Bezirksgruppe Untertürkheim und Bezirksbeirätin tätig

seit 1996  Mitglied im Kreisvorstand der CDU Stuttgart
seit 1999  Regionalrätin
seit 2001  Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg

außerdem Mitglied in der Kommunalpolitischen Vereinigung, der Frauen Union und der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft CDA (dort Mitglied im Landesvorstand und stv. Kreisvorsitzende)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrenämter

 

 

seit 2004 Vorsitzende der Baden-Württembergischen Sportjugend (BWSJ) und Mitglied im Präsidium des Landessportverbandes (LSV)

seit 2010  stv. Vorsitzende der SportRegion
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebenslauf

 

 

Am 22. Juni 1969 wurde ich im Marienhospital in Stuttgart als Tochter von Werner Wüllner und Irene Wüllner, geb. Hauser geboren. Aufgewachsen bin ich als älteste von drei Schwestern in Stuttgart-Luginsland. Nach dem Besuch der dortigen Grundschule wechselte ich auf das Wirtemberg-Gymnasium Untertürkheim. Mein Abitur machte ich 1988 am Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Bad Cannstatt. Parallel zur Schule war ich immer sportlich aktiv. Bereits mit sechs Jahren habe ich mit Karate angefangen. Mit sieben Jahren begann ich mit dem Kunst- und Turmspringen, das ich insgesamt 13 Jahre lang als Leistungssport betrieben habe. Daneben war ich im Schwimmen, in der Leichtathletik und im Handball aktiv, habe Ballett getanzt und war immer wieder Skifahren, was ich auch heute noch leidenschaftlich gerne mache.

Nach dem Abitur war ich einige Zeit im Ausland, unter anderem als au pair in England, und habe ein Studium der Anglistik an der Universität Stuttgart begonnen. 1991 wechselte ich an die Universität Tübingen und studierte Rechtswissenschaften. Neben dem Studium habe ich immer gearbeitet, unter anderem lange Jahre bei Daimler, um mir mein Studium mitzufinanzieren. Bei Daimler haben sich übrigens meine Eltern kennen gelernt und auch mein Großvater hat über 50 Jahren dort gearbeitet.

1999 habe ich mein Studium der Rechtswissenschaften mit dem ersten juristischen Staatsexamen abgeschlossen. Mein Wahlfach war "Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug". Diese Rechtsgebiete faszinieren mich bis heute, weshalb einer meiner politischen Schwerpunkte die innere Sicherheit ist. Nach dem Studium schloss sich das Referendariat in Ellwangen und Stuttgart an, das ich mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete.

Während meiner Studiums- und Referendariatszeit habe ich mich bereits politisch in der Jungen Union Stuttgart engagiert. 1989 - kurz vor dem Mauerfall - hatte ich mich dazu entschlossen, nicht nur über Politik zu reden, sondern mich auch einzubringen. Ich übernahm sehr bald Funktionen auf Orts- und Kreisverbandsebene, unter anderem als Vorsitzende der JU Untertürkheim/Obere Neckarvororte und stellvertretende Kreisvorsitzende. Später war ich dann auch Mitglied im Landesvorstand der Jungen Union und Deutschlandrätin. Nach Gründung der JU Region Stuttgart im Jahr 1996 wurde ich zur ersten Vorsitzende des neuen Verbandes gewählt. Dieses Amt habe ich sechs Jahre lang mit großer Freude ausgeführt.

In die CDU bin ich 1990 eingetreten. Die Haltung der CDU zur ehemaligen DDR, sie unter keinen Umständen als eigenständigen Staat anzuerkennen, sondern an der Wiedervereinigung festzuhalten, entsprach schon während der Schulzeit meiner politischen Einstellung. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mein linker Gemeinschaftskundelehrer sich 1988 im Unterricht über diese Einstellung lustig machte und hämisch darauf hinwies, auf die Wiedervereinigung könnten wir noch ewig warten, sie käme ganz sicher nicht mehr und die CDU solle das doch endlich einsehen. Gott sei Dank kam es sehr schnell ganz anders, denn die Wiedervereinigung mitzuerleben war ein großartiges politisches Ereignis. Ich werde den Wahlkampf zur letzten Volkskammerwahl in Dresden immer in ganz besonderer Erinnerung behalten: Die Freude der Menschen zu erleben, die langen Jahre der Unfreiheit und der Diktatur, der Zensur und der Denunziation endlich beenden zu dürfen, war wirklich sehr beeindruckend und war einer der wesentlichen Gründe für meinen Beitritt zur CDU.

Beruflich startete ich als Geschäftsführerin der CDU-Gemeinderatsfraktion in Stuttgart. Danach wurde ich Leiterin des Brüsseler Büros des Europaabgeordneten Rainer Wieland und seine parlamentarische Assistentin. Die nächsten beruflichen Stationen führten in die Landesverwaltung: in das Kultus- und das Umweltministerium. Im Jahr 2005 lernte ich meinen Partner Frank Helmes kennen und lieben, 2008 kam unser Sohn Andreas Hendrik Werner auf die Welt. Nach Mutterschutz und Elternzeit startete ich 2009 in ein neues Aufgabenfeld: ich wurde Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM). Am 1. Januar 2015 wechselte ich zur IG Metall und dort arbeite ich seither als Gewerkschaftssekretärin in der Geschäftsstelle Esslingen. Der Beruf macht mir unglaublich viel Freude und es zeigt sich jeden Tag, dass ich bei meiner Arbeit und mit meinem Einsatz in so einer starken Gewerkschaft sehr viel für die Kolleginnen und Kollegen bewirken kann.

Parallel zu meinem Beruf engagierte ich mich immer ehrenamtlich: In der CDU als Bezirksgruppenvorsitzende, Bezirksbeirätin sowie Mitglied im Landes- und Kreisvorstand. Seit 1999 zudem als Mitglied der Regionalversammlung des Verbands Region Stuttgart. Dort bin ich sportpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und Vertreterin des Verbandes in der SportRegion. Meine zweite große Leidenschaft neben der Politik war, ist und bleibt der Sport. Ich war viele Jahre in der Sportjugend aktiv, von 2004 bis 2013 als Vorsitzende des größten Kinder- und Jugendverbandes des Landes, der Baden-Württembergischen Sportjugend (BWSJ). Ich selbst habe einen großen Teil meiner Kindheit auf Sportplätzen und in Schwimmbädern verbrachte und habe miterlebt, welche Möglichkeiten und Vorteile die Kinder- und Jugendarbeit im Sport bietet. Mein Kunst- und Turmspringtrainer Peter Stöterau hat sich immer für uns eingesetzt, hat uns beigebracht als Teil eines Teams zu agieren, sich füreinander einzusetzen, bei Meisterschaften zu kämpfen und sich die Daumen zu drücken - auch wenn man im Wettkampf gegeneinander antritt. Ich habe im Sport gelernt, mich über Siege zu freuen und Niederlagen zu akzeptieren. Und weil ich diese Zeit so positiv in Erinnerung habe, war es mir ein großes Bedürfnis, für Kinder und Jugendliche bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

In meiner Freizeit genieße ich jede Minute mit meiner Familie. Wir reisen gerne und machen viele Ausflüge. Wenn es zeitlich machbar ist, betreibe ich außerdem nach wie vor gerne Sport. Im Winter fahren wir gerne Ski, in der wärmeren Jahreszeit fahren wir gerne mit dem Rad. In der dann noch verbleibenden Zeit lese ich gerne ein gutes Buch, gehe ins Kino oder verbringe gemütliche Abende im Freundeskreis bei einem guten Glas Wein.